Braunauer Ahnenforschung



Die Datenbank der Braunauer Ahnenforschung umfasst mehr als 100.000 Personen aus dem Zeitraum um 1500 bis heute. Die meisten Daten stammen aus den Matrikeln der 14 Pfarreien des Braunauer Ländchens. Diese können über die Homepage des Archivs in Zamrsk online eingesehen werden. Gesicherte Daten gibt es erst ab dem Beginn der Kirchenbuchaufzeichnungen - im Braunauer Ländchen je nach Pfarrei ab der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts (ca. 1600-1650). Daten von lebenden Personen, die jünger als 100 Jahre sind, unterliegen dem Datenschutz und sind nicht zugänglich, sie sind als "lebend" gekennzeichnet. Zu den einzelnen Personen wurden Familien, Vorfahren und Nachfahren angelegt und miteinander verknüpft. Einige Daten wurden mit Quellenangaben hinterlegt, andere wurden geschätzt und stammen aus Unterlagen, die von den Pfarreien angelegt wurden, um verwandtschaftliche Beziehungen z. B. bei Hochzeiten erkennen zu können (Freundschaftsbücher, Mannschaftsbücher, Seelenlisten etc.). Diese Unterlagen werden für das Braunauer Ländchen im Archiv Nachod aufbewahrt, sind aber nicht online verfügbar. Die Datenbank besteht aus zwei Teilen, eine für die Stadt Braunau und eine für die Landgemeinden. Da die Familien über die Stadt- und Landgrenzen hinaus geheiratet haben, gibt es für einige Personen doppelte Einträge. Zur Erhöhung des Datenschutzes ist für den Zugriff zur Datenbank eine Anmeldung erforderlich. Hierzu muss die Benutzerkennung mit Passwort vor dem ersten Zugriff beantragt und durch den Administrator bestätigt werden (oben rechts). Im Mai 2022 ist neben den beiden Dateien „Stadt“ und „Land“ eine weitere Datei hinzugekommen: „Juden“. Sie gibt Auskunft zu den jüdischen Mitbürgern des Braunauer Ländchens ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Daten stammen aus den Matrikeln des Rabbinats Nachod und der Opferdatenbank des Ghettos Theresienstadt.

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